Über mich

An der Börse aktiv eingestiegen bin ich im Jahr 2000 als die Blase am Neuen Markt (damals "NEMAX") platzte und alles den Bach runter ging. Glück im Unglück: Damals war ich Student und hatte mangelnder Bonität sei Dank nicht viel zu Verzocken, was mich vor größeren Dummheiten bewahrte.

Dafür sah ich während meines Studentenjobs bei der DAB Bank (deren Kunde ich noch immer bin) genügend Andere, denen es schlechter erging. Das hat mich bis heute geprägt, so dass ich in all den Jahren bis heute nicht einen Optionsschein mehr gekauft habe, sondern ausschließlich in solide Wachstumswerte investiere - oder das, was ich dafür hielt. Es lebe Nokia!

Auch beruflich wate ich bis in den Knien durch den Morast des Investmentdschungels, der unvorsichtige Zockernaturen in den Abgrund zieht. Sieben lange Jahre programmierte ich bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG in einem Spezialistenteam für Wertpapierbewertung. Sowohl der als Bank getarnten Investmentbude, die ihre Portfolios nicht mehr bewerten konnte (Stichwort: Subprime-Krise), als auch dem lupenreinen Investmenthaus, das bereits Pleite war (Nachlass Lehman-Brothers), halfen wir gern - gegen einen geringen Obulus, versteht sich.

Danach war ich knapp drei Jahre im weniger volatilen Bereich der Wertpapierleihe aktiv und programmierte dort bei meinem aktuellen Arbeitgeber an einer Software für eine große deutsche - natürlich vom Steuerzahler gerettete - Bank. Heute bin ich selbständig und betreibe den einzigen Aktienscreener für Wachstumswerte: den Aktienfinder.

Mein Ziel als Anleger ist es, den Dividendenstrom stetig zu mehren, indem ich dabei möglichst wenig eigene Fehler mache. Einige dieser Fehler lassen sich durch Wissen vermeiden. Dieses Wissen zu vermitteln, ist eines meiner Ziele mit dieser Webseite.

Außerdem lassen Sie uns gemeinsam je nach Gesinnung beten oder hoffen, dass uns die alles verschlingende Wirtschaftskrise verschonen möge, oder dass es wenigstens unsere Enkel treffe, die es im Zweifel auch nicht besser gemacht hätten als wir - dann aber wenigstens das Recht haben, uns zu verfluchen.

Und wenn es nebenbei noch unterhaltsam ist, umso besser. Muss aber nicht sein.

Auf gutes Gelingen,

Torsten Tiedt